Säbelsägen




Säbelsäge – eine Vielzwecksäge, die für viele Arbeiten unentbehrlich ist

Die Säbelsäge, häufig auch als Reciprosäge oder Tigersäge und als „Säge fürs Grobe“ bezeichnet, ist im äußeren Erscheinungsbild der elektrisch betriebenen zierlicheren Stichsäge ähnlich. Ihr großer Vorteil liegt in ihrer Robustheit und in ihrer Eigenschaft, bei Bestückung mit einem entsprechenden Sägeblatt mehrere sehr unterschiedliche Materialien durchtrennen zu können. Es kann sich beispielsweise um Holz, Metall, Kunststoff, Keramik oder sogar Beton handeln. Es macht der Säge und dem Sägeblatt nichts aus, wenn Sie einen alten Balken absägen, in dem sich noch eine verrostete Schraube oder andere Metallteile befinden. Bei allen anderen Sägen würde das Sägeblatt einen größeren Schaden bis zur Unbrauchbarkeit erleiden.

Die Leistungsfähigkeit von Säbelsägen wird über mehrere Parameter definiert

Säbelsägen werden in unterschiedlicher Schnittleistung angeboten. Die Leistung der Säge wird über die elektrische Leistungsaufnahme, die Hublänge, die Hubzahl und die Schnitttiefe in den einzelnen Materialien definiert. Anders als Stichsägen verfügen Reciprosägen in der Regel nicht über eine vertikale Bewegung des Sägeblattes. Das ist auch der Grund, warum die Säge gelegentlich als elektrischer Fuchsschwanz bezeichnet wird. Bei anspruchsvollen und leistungsstarken Maschinen mit einer Leistungsaufnahme von etwa 650 Watt bis etwa 1.800 Watt betragen die Hublängen zwischen 20 und 30 Zentimeter. Einige Hersteller rüsten ihre Maschinen mit einer regelbaren Hubfrequenz aus. Vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn der Sägeblattwechsel werkzeuglos erfolgen kann.

Säbelsäge im Akkubetrieb

Moderne Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Leistungsdichte haben viele Hersteller elektrisch betriebener Handwerkzeuge dazu veranlasst, auch Akkubetrieb anzubieten. Der Akkubetrieb hat gerade bei der Säbelsäge Vorteile hinsichtlich Sicherheit, weil nicht aus Versehen in das elektrische Kabel gesägt werden kann und weil damit auch Arbeiten an Orten ausgeführt werden können, an denen keine Stromversorgung mit Haushaltssteckdosen vorhanden ist. Aus technischer Sicht, sind Akkusägen von namhaften Herstellern vorbehaltlos zu empfehlen, sofern Sie nicht die deutlich höheren Investitionskosten scheuen. Aus technischer Sicht stehen sie ihren „Kabelbrüdern“ hinsichtlich Schnittleistung und anderen Parametern wie Hubleistung und Hubzahl um nichts nach. Auch bei Akkusägen gehört der werkzeuglose Sägeblattwechsel zum guten Ton.

Warum sind die Sägen für den Zweihandbetrieb ausgelegt?

Es sind hauptsächlich zwei Aspekte, die für den Zweihandbetrieb sprechen. Es ist zum einen das Gewicht der Säge in Höhe von drei Kilogramm bis über vier Kilogramm, zum anderen der Sicherheitsaspekt. Im Einhandbetrieb würde die Führhand des Sägenführer sehr schnell ermüden lassen und die Verletzungsgefahr wird im Zweihandbetrieb deutlich verringert.