Torbeschläge

Torbeschläge haben unterschiedliche Funktionen. Welche Bauart und Stärke infrage kommt, richtet sich nach Art, Größe und Schwere der Torflügel. Bei SEEFELDER erfahren Sie mehr über Torverriegelungen.

Was sind Torbeschläge?

Torbeschläge haben die Aufgabe, Torflügel so fest zu verriegeln, dass sie sich nicht aushängen lassen. Sie ermöglichen darüber hinaus das Öffnen und verhindern das Zufallen. Es gibt Beschläge für Drehflügeltore, Pendeltore, Schiebetore und Gartentore. Der Torbeschlag muss zur Größe und zum Gewicht des Torflügels passen und in einen im Flügelprofil befindlichen Schlosskasten integriert sein. Für die Montage moderner Beschläge gilt die DIN 18357 VOB Teil C. Sie regelt, was man zur Eignung, Auswahl und Anbringung wissen muss. Für öffentliche Gebäude (Sonderbauten) existieren spezielle Vorschriften. Beschläge unterteilt man in Bedienelemente (Verschlussseite) und Lagerelemente (Bandseite).

Spezielle Eigenschaften von Torbändern

Das Torband ist üblicherweise ein Funktionsbeschlag und besteht aus wetterbeständigem Material. Es ist in unterschiedliche Tragfähigkeitsklassen und Schutzklassen eingeteilt. Diese sorgen dafür, dass sich die Beschlagsysteme nicht von Einbrechern anbohren und aufhebeln lassen. Beschläge dürfen nur entsprechend den Herstellerangaben oder der jeweiligen Einbauzeichnung montiert und gewartet werden. Sie werden heutzutage meist eingebaut und nicht wie ein Torband aufgesetzt.

Arten von Beschlägen

An Drehflügeltoren werden üblicherweise Bänder mit Kugellager montiert. Je nach Torgröße, Öffnungsfrequenz, Flügelgewicht und Nutzergewohnheiten sind sie

  • zwei- oder dreiteilige Zapfenbänder
  • Anschweißbänder
  • Halseisen und Pfannen

Zapfenbänder sind meist Anschweißbänder und eignen sich für leichtere Torflügel. Bei Drehflügeltoren ist noch eine besondere Einrichtung für jeden Öffnungszustand obligatorisch (Grendelriegel, Feststeller).

Die in Gewerbebauten üblichen Pendeltore bestehen meist ausrobustem PVC. Ihre Flügel schwingen selbsttätig in beide Richtungen. Sie sind oben und unten mit Beschlägen und seitlichen Stahlprofilen ausgestattet. Diese werden in Zargen eingesetzt. In den oberen Torbeschlag ist eine automatische Schließvorrichtung eingebaut. Die unteren Beschläge regulieren die Höhe des Pendeltores. Sicherungsstifte sorgen für eine sichere Arretierung des geöffneten Torflügels.
Schiebetore in Hallen laufen über Rollen auf einer oder zwei Führungsschienen. Freilaufende Schiebetore findet man bei Gartentoren und Toreinfahrten. Für sie gelten spezielle Anforderungen: Sie müssen eine zusätzliche hebende Falle haben, die den Torflügel sogar unter extremen Bedingungen gut verschließt. Zudem wird eine elektrische Feststelleinrichtung mit Rutschkupplung benötigt. Torbeschläge werden je nach Torart aufeinander gesteckt, angeschweißt oder angeschraubt.

Torbänder

Ein Torband (auch Ladenband, Scharnier) sorgt für das reibungsarme Öffnen und Schließen von Holztoren an Holzzäunen. Es besteht meist aus verzinktem Edelstahl und wird mit Schrauben und Kloben befestigt. Seine Länge entspricht idealerweise zwei Dritteln der Torbreite. Weil sich der Untergrund witterungsbedingt verzieht, empfiehlt sich die Verwendung verstellbarer Torbänder. Für Metall-Gartentore verwendet man Bolzen-Torbänder.